Familiennachzug – steht jetzt die große Migrantenschwemme bevor?

Familiennachzug – steht jetzt die große Migrantenschwemme bevor?

Im Laufe der letzten Jahre sind unzählige Syrer nach Deutschland gekommen – und geblieben. Viele von ihnen sind Dank der raschen Einbürgerung dazu berechtigt, bald auch Familienangehörige nachzuholen. Dies gilt auch für andere Asylmigranten.

Deutschland bekommt ein noch viel größeres demografisches Problem, als jenes, das ohnehin schon existiert. Mittlerweile leben fast eine Million Syrer im Land, die als Asylforderer aufgenommen wurden. Der Großteil davon sind junge Männer, die wiederum größtenteils eine Frau aus der Heimat heiraten und in die Bundesrepublik bringen wollen.

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Der niederländische Migrationsforscher Ruud Koopmans warnt in einem Interview mit dem Magazin “Cicero” davor, dass allein die Zahl der Syrer in Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren durch Familienzusammenführungen und die höhere Geburtenrate auf mehr als sieben Millionen Personen anwachsen könnte. Etwas, das man auch bei den Gastarbeitern aus der Türkei und aus Marokko gesehen habe.

 

 

Koopmans, der diese Entwicklungen eine “demografische Zeitbombe” nennt, weist auch auf ähnliche Entwicklungen hin, die bei den Afghanen, Irakern, Somaliern und anderen Afrikanern ebenso zu erwarten sind. Verstärkt werde dies durch die schnellere Einbürgerung: Staatsbürgerschaft nach fünf Jahren mit dem Recht auf unbegrenzten Familiennachzug inklusive.

Der Migrationsforscher legt den Finger auf den wunden Punkt: Wer einmal eingebürgert ist, öffnet nicht nur die Tür für Ehepartner und Kinder, sondern für die halbe Verwandtschaft. Begrenzungen greifen nur bei subsidiärem Schutz – und auch nur, bis der Pass verteilt wurde. Verstärkt werde dieser Effekt zudem durch die Dominanz der Männer unter den Neubürgern. Diese Männer werden ihre Ehepartner mit hoher Wahrscheinlichkeit in ihren Herkunftsländern suchen, in Gesellschaften, in denen Heirat ein Familientauschgeschäft ist.

 

 

Das heißt am Ende aber auch, dass allein die Massenzuwanderung der letzten zehn Jahre wohl eine Sekundärmigration über Familienzusammenführungen mit sich bringt, die in den zweistelligen Millionenbereich gehen dürfte. Und mehr noch wird damit deutlich, dass selbst mit einer rigorosen Asylwende diese Entwicklung kaum mehr zu stoppen sein wird.

 

report24.news

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